Müggelheimer Bote
18. Jahrgang, Ausgabe 3/2012
März 2012
Müggelheimer Bote

Inhalt
Schreck in der Morgenstunde
Die ersten Frischlinge sind unterwegs
Wowereit, wir kommen wieder!
Grundschule: Skifahrt nach Tschechien
Schlossplatz-Theater: "Katte - ein Prozess"
Bewährte Hausmittel
Weitere Meldungen
Gedanken aus Müggelheim
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Neues aus Treptow-Köpenick
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Kirche
Serie für den Natur- und Gartenfreund
Geschichten aus dem Müggelwald
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Müggelheimer Bote
 

Mitstreiter gesucht!

Jetzt ist es so weit: Auch Müggelheim bekommt eine eigene Initiativgruppe, analog zu den diversen Bürgerinitiativen um unseren Ort herum. Ziel soll es sein, die Belange Müggelheims in Sachen Fluglärm stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, Demonstrationen vorzubereiten, Müggelheimer besser zu informieren - und vor allem immer wieder auf die extreme Doppelbelastung aufmerksam zu machen, der Müggelheim durch An- und Abflüge ab dem 3. Juni ausgesetzt ist. Und in diesem Zusammenhang vor allem für besseren Schallschutz im Ort kämpfen, ebenso wie für ein strengeres Nachtflugverbot. Die Initiativgruppe, die auch eng mit der BVBB-Ortsgruppe und dem Umweltkreis zusammenarbeiten will, plant einen ersten Austausch für alle Interessierten: Montag, 12. März, 19.30 Uhr im Dorfklub. sip /Foto : König

Schreck in der Morgenstunde

Einbruch in der Freiwilligen Feuerwehr

von Simone Jacobius

Schock am Morgen: Als Klaus Hilgendorf zu seiner Morgenrunde um die Feuerwache aufbrach, wunderte er sich, dass weder der kleine First-Responser-Corsa auf dem Hof stand, noch vorne die Privatautos der Einsatzkräfte. Nach kurzere Recherche stand fest: Diebe waren am Werk.

Schon gegen halb eins in der Nacht zum 25. Februar hatte das Ehepaar, dass in der Feuerwache wohnt, Geräusche gehört, dachte aber an einen Einsatz. Morgens war dann klar, was es war. Einbrecher hatten versucht, in die Fahrzeughalle einzubrechen, was allerdings misslang. Im Wachgebäude hatten sie mehr Glück. Die Tür wurde regelrecht aufgebrochen. Im Haus fanden die oder der Dieb(e) auch den Schlüssel für das kleine Erste-Hilfe-Fahrzeug. Der Diebstahl setzte sofort den ganzen polizeilichen Apparat in Bewegung. Per Handy-Ortung wurde der Wagen ein letztes Mal in Wernsdorf aufgespürt - dann war die Verbindung unterbrochen. Ein Polizeihubschrauber kreiste eine Stunde lang über Müggelheim und beobachtete die Straßen auf der Suche nach dem roten Corsa.

"Wir gehen eigentlich von einem Dumme-Jungen-Streich aus", erzählt Mario Furchheim, der Vize-Wehrleiter. Allerdings wäre der ganz schön teuer, wenn der Dieb gefasst wird. Denn der Staatsschutz ist inzwischen auch eingeschaltet, weiß Furchheim. Hinzu kommt der Sachschaden und auch solch ein Hubschraubereinsatz ist nicht billig.

Doch zumindest das Auto ist inzwischen wieder aufgetaucht. Es wurde bereits am selben Tag mittags an der Glienicker Straße gefunden. "Eine Anwohnerin rief an, weil sie sich über dieses über Stunden schräg parkende Auto wunderte und wissen wollte, ob denn damit alles seine Richtigkeit hat", erzählt Furchheim. Gut abgeschlossen stand es da. Nur ein paar "Schürfwunden" hat es bei seinem illegalen Ausritt davon getragen. Das Fahrzeug wurde dann sofort zur kriminaltechnischen Untersuchung gebracht. Vielleicht hat der Dieb ja Spuren hinterlassen. "Es ist ein komisches Gefühl, wenn so etwas hier in Müggelheim passiert. Ich dachte immer, hier sei alles heile Welt", bedauert der Feuerwehrkamerad. Eine heiße Spur gab es bei Redaktionsschluss noch nicht.