Gedanken aus Müggelheim

Von Simone Jacobius

Frei nach dem Motto „Neues Spiel, neues Glück"” plädiere ich jetzt auch für „Neues Jahr, neues Glück”! Ich persönlich fand das zurückliegende Jahr etwas beängstigend. Nicht etwa, was mich persönlich oder meine Familie anbelangte, sondern schlichtweg, was die „Großwetterlage” so angeht. Kriege, Verfolgungen, Unterdrückungen, Drohgebärden waren an der Tagesordnung.
Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, würde ich mir die Despoten dieser Welt etwas demütiger wünschen und ihnen definitiv nicht die Macht zubilligen, die sie leider Gottes innehaben. Ich würde mir Respekt wünschen, Respekt der Politiker vor dem Volk, das sie gewählt hat. Respekt von Mensch zu Mensch, Respekt vor dem Eigentum anderer. Aber ich würde mir auch wünschen, das Lobbyismus, Kungeleien und Intrigen wieder zurückgedreht werden. Dass sie nicht ganz abzuschaffen sind, liegt vermutlich in der Natur des Menschen. Aber sie nehmen überhand.
Es gibt inzwischen mehrere Länder, in denen Ignoranz auf Dummheit, Machtversessenheit und Intrigen trifft. Das macht mir Angst! Das ist beispielsweise auf dem Kontinent der Fall, der uns Deutschen immer als Vorbild dargestellt wurde, als großer Bruder. Der aber auch in vielen Dingen Vorreiter war. Etwas zeitversetzt schwappte alles (Technik, Diätformen, Sport, Trends) auch nach Deutschland. Da kann ich nur auf 2019 hoffen. Darauf, dass die wahre Demokratie wieder Einzug hält und der Wille des Volkes etwas zählt. Dass die Menschen anfangen, selber zu denken. Darauf, dass es wieder ehrliche Politiker gibt, die es gut mit dem Land und seiner Bevölkerung meinen, und das Muskelspiele und Drohungen ein Ende nehmen. In diesem Sinne wünsche ich allen ein glückliches, sorgenfreies und vor allem friedliches 2019.

Auch Sie haben die Möglichkeit, an dieser Stelle Ihre Gedanken zu einem relevanten Thema niederzuschreiben.

Wenden Sie sich einfach an die Redaktion redaktion@mueggelheimer-bote.de