Letzter Aufruf für Gewerbetreibende

Last Call heißt es für den neuen Flyer Müggelheimer Gewerbetreibenden. Die Gelben Seiten sollen im Mai in vierter aktulisierter Auflage erscheinen. Deswegen sind alle, die sich noch nicht für eine Veröffentlichung angemeldet haben aufgerufen, sich schnell auf der Seite des Wirtschaftskreises zu registrieren. Ob Ärzte oder Trockenbauer, Architekten oder Vermesser: Ziel des Wirtschaftskreises als Herausgeber ist es, ein möglichst umfangreiches Nachschlagewerk für alle Müggelheimer zu schaffen. In den „Gelben Seiten” von Müggelheim sollen Dienstleister, Gastronomen, Handwerker, Vereine, Institutionen und anderen Gewerbetreibende, die ihre Dienste anbieten, zu finden sein um die Aufträge bei den örtlichen Anbietern zu lassen.
Für einen kleinen Beitrag können auch Sie in dem Heft berücksichtigt werden. Auf www.wirtschaftskreis-mueggelheim.de finden Sie alle Informationen dazu und die Anmeldung.

sip

BVBB-Ortsgruppe lädt zur Wahl

Laut Satzung müssen die Ortsgruppen des BVBB (Bürgerverein Brandenburg-Berlin e.V.) alle drei Jahre zusammenkommen, um aus den Mitglieder-Reihen einen Sprecher zu wählen. Dies ist in Müggelheim in diesem Jahr am 22. Februar wieder der Fall. Doch nicht nur der Sprecher, bisher Hilla Uppenkamp, wird gewählt, sondern auch ein Stellvertreter und fünf Delegierte für die Delegiertenkonferenz (sie wählen unter anderem den BVBB-Vorstand).
Die Versammlung am 22. Februar beginnt um 19 Uhr im Dorfklub „Alte Schule”. Nach Begrüßung, Bericht und Wahl des Versammlungsleiters stellen sich die Kandidaten vor, bevor gewählt wird. Wer Interesse daran hat, eines der Ämter für die nächsten drei Jahre zu übernehmen, sollte das vorher beim Vorstand anmelden (Tel. 033762-46831 oder unter vorstand@bvbb-ev.de). Vor allem Mitstreiter, die erst kürzlich in den Ruhestand getreten sind und nun mehr Zeit haben werden gesucht. Wer keine Zeit hat, sollte eine Vollmacht schreiben. Auch sonst sind neue Mitglieder Willkommen. Denn noch immer heißt es: „Schönefeld, so mit uns nicht!”

sip

Diebe mit Müggelheimer Hilfe gefasst

Zu einem wahren Krimi kam es am Abend des 21. Januar an der Bahnhofstraße. Der Müggelheimer W. war live dabei, als drei junge Männer das Vodafone-Geschäft am Einkaufszentrum überfielen. „Ich bin gerade mit meinem Sohn dort vorbeigefahren, als es neben uns mörderisch krachte und drei junge Männer raussprinteten“, erzählt er. Er verfolgte die Täter mit gebührendem Abstand durch die Nebenstraßen. Als sie schließlich in einen BVG-Bus stiegen, meldete er der Polizei den Standort. „Es war wie in einem amerikanischen Krimi. Mit Blaulicht stoppte die Polizei den Bus kurz vor der Allende Brücke, stellte sich quer und stürmte in den Bus. Die drei Jungs mussten raus und sich hinknien“, erinnert sich der 42-Jährige.
Nach Polizeiangaben haben die drei jungen Männer gegen 18.15 Uhr das Geschäft betreten, schauten sich um und machten einige Fotos. Als sie den Laden erneut betraten, sollen sie zielgerichtet auf einen Ständer zugelaufen sein und von diesem vier Smartphones gerissen haben, die noch an ihren Sicherungskabeln hingen. Mit der Beute in der Hand rannten sie zum Ausgang, übersahen jedoch die Glaseingangstür und prallten mit voller Wucht dagegen. Die Tür zersplitterte und die Tatverdächtigen rannten auf die Bahnhofstraße. Da begann die große Stunde des Müggelheimers, so dass die Polizei die mutmaßlichen Langfinger im Alter von 15, 17 und 18 Jahren im Bus festnehmen konnte. Die beiden Älteren wurden der Kriminalpolizei überstellt. Der 15-Jährige wurde von seinen Eltern abgeholt . sip

Mehr Rechte für Bürger

Neue Beteiligungskultur im Bezirk geplant

Der Bezirk Treptow-Köpenick entwickelt gemeinsam mit den Bürgern Leitlinien für Bürgerbeteiligung. Ziele sind die Verbesserung von Partizipationsprozessen und damit auch der Glaubwürdigkeit von Verwaltung und Politik!
Wie von der Interessensgemeinschaft der Bürgervereine und -Initiativen Treptow-Köpenicks gewünscht, hat die Sozialraumorientierte Planungskoordinationsstelle (SPK) als Schnittstelle zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft diesen Leitlinienprozess angestoßen.
In einem gemeinsamen Trialog von Verwaltung, Politik und der Bürgerschaft werden Leitlinien entwickelt, die die Qualität von zukünftigen Beteiligungsprozessen in Treptow-Köpenick stärken und verankern sollen. Zur Auftaktveranstaltung im November 2018 kamen neben Vertretern aus Verwaltung und Politik 60 interessierte Bürger. Die Veranstaltung wurde vor allem dazu genutzt über Grundbegriffe von Beteiligung zu sprechen und eine gemeinsame Basis für den anstehenden Prozess zu entwickeln.
In den darauffolgenden fünf Workshops in verschiedenen Stadtteilen des Bezirks wurde das „Kiezspezifische“ versucht einzufangen und für die Entwicklung der Leitlinien greifbar zu machen. Dabei wurde natürlich auch die bisherige Erfahrung mit Beteiligung diskutiert. Von Müggelheim bis Alt-Treptow fanden sich Beispiele vergangener Verfahren aus denen nun bis März die Leitlinien erarbeitet werden. Wie wichtig diese sind zeigte sich auf allen Workshops. In allen Stadtteilen des Bezirks finden sich engagierte Bürger, die besonders die Intransparenz und Unverbindlichkeit bisheriger Beteiligungsverfahren kritisierten.
„In Beteiligungsprozessen tragen alle Teilnehmenden die Verantwortung über Gelingen oder Scheitern“, sagt Johannes Hipp von der AG.URBAN und ergänzt: „Dazu gehören die Bürger genauso wie Verwaltung und Politik. Gerade in der Verwaltung herrscht jedoch eine Vorsicht mit dem Thema. Beteiligung wird oft als Bedrohung statt als Chance begriffen. Das ändern wir hoffentlich mit den Leitlinien.“
Die AG.URBAN wird daher auch die Behörden in den nächsten Schritten beteiligen, bevor die ersten Ergebnisse vorgestellt und diskutiert werden können. AG.URBAN

Wahlhelfer gesucht!

Für die Europawahl am 26. Mai werden noch Wahlhelfer gesucht. Vorrangig fehlen dem Bezirksamt noch Wahlvorstände oder Schriftführende in einem Briefwahllokal. Für den Einsatz gibt es ein Erfrischungsgeld in Höhe von 35 Euro. Interessenten können sich telefonisch unter 90297-2397 bzw. per E-Mail an bezirkswahlamt@ba-tk.berlin.de wenden.

Es geht weiter mit dem Strandbad

Dasunter Denkmalschutz stehende Strandbad Müggelsee soll nach historischem Vorbild rekonstruiert werden und bis 2022 in neuem Glanz erstrahlen. Fördermittel dafür soll es aus dem Denkmalschutzprogramm der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) geben.
In den vergangenen Monaten hat das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung im Auftrag der BKM die Bauunterlagen akribisch auf Angemessenheit und Wirtschaftlichkeit geprüft. Fest steht nun, die von den Planern ermittelten Sanierungskosten in Höhe von 12,6 Mio. Euro sind angemessen. Damit ist der Weg für die weiterführende Planung geebnet.
Mit der Bauausführung soll im Frühjahr 2020 begonnen werden. Auch während der Sanierungsarbeiten wird das angrenzende Strandareal zugänglich sein – wenn auch eingeschränkt.