Zu: „Dankschreiben“

Hiermit möchte ich allen Müggelheimer Tierfreunden ein herzliches Dankeschön für die Anrufe und Tipps von eventuellen Aufenthaltsorten meines Katers sagen.Mein besonderer Dank gilt der Familie Wartenberg aus der Berghauser Straße, die durch schnelles Handeln mit Vorstellung beim Tierarzt meinem schon sehr geschwächten Kater nach zweimonatiger Odyssee die Möglichkeit gab, zu seiner Familie nach Hause zurück kehren zu können. Da Micky erst zwei Wochen vor seiner Ausbüchsung aus dem Potsdamer Tierschutz kam und Müggelheim nicht kannte, war es ihm auch nicht möglich, den Weg allein nach Hause zu finden. Nochmals Dank! Ursula Seelmann

Zu: „Zwillingstürme“, Ausg. 02/19

Auch wenn der jetzige Müggelturm-Eigentümer Matthias Große für seine bisherigen Aktivitäten zur Gestaltung des Müggelturmareals Lob und Anerkennung verdient, so geht er mit den Plänen zum Bau eines Zwillingturmes zu weit.
Das historische Ambiente sollte erhalten bleiben und nicht verkitscht werden!
Ich selbst muss mich auch aus alters- und gesundheitlichen Gründen damit abfinden, nicht mehr jeden Turm besteigen zu können. Dann müssten viele andere Türme mit schöner Aussicht wie Goldelse, Leipziger Völkerschlachtdenkmal, Jagdschloß Granitz, Leuchtturm Hiddensee und viele mehr Zwillingstürme erhalten – welch ein Unsinn! Mit freundlichen Grüßen. Dr. Karl Heinz Stein

Als ich den Titel der letzten Ausgabe vom MB mit den beiden Müggeltürmen sah, war ich richtig erschrocken. Was für eine blöde Idee, unser Wahrzeichen so zu verunklären. Um auf den Turm gehbehinderte Mitmenschen hoch zu bekommen, gibt es sicher viele andere, weniger aufwendige Lösungen. Dem Betreiber wäre zu empfehlen, die Investition in seine Preisliste zu stecken, sodass man nicht gleich 17 Euro für zwei Stück Kuchen mit dem Milchkaffee hinlegen muss. Ein normaler Köpenicker, der nicht regelmäßig im Adlon verkehrt, kann sich das nur einmal leisten und wird nach dem Spaziergang durch die Müggelberge künftig seinen Kuchen lieber zu Hause essen.
Jan Nimhard

Etwas verhaltene Gedanken zum Müggelturm: Bei diesem herrlichem Wetter wollten wir bei Kaffee und Kuchen die neuen gastronomischen Einrichtungen auf dem Müggelturmgelände genießen und dabei draußen sitzen und die Aussicht genießen.
Was uns sofort auffiel, das die Fläche die man zuerst betritt, sehr kahl ist. Vor ein paar Jahren standen dort Gartenbänke, Tische und bunte Blumenkübel und der 1. Eindruck war "zümftig".
Heute ist die Fläche aus dem Grund kahl weil sie zum Parkplatz umfunktioniert wurde. Auf den Hinweisschildern steht „Parken 5 Euro”.
Wir sind dann ein paar Stufen hoch zu den Terrassen. Während wir dort saßen, war reges Abfahren und Ankommen der Autos auf der Parkfläche. Es war nicht nur störender Motorlärm sondern die Abgase zogen zu uns hoch. Wir fanden das nicht so prickelnd und die Herrschaften, die mit am Tisch saßen, auch nicht. Vielleicht ist dieses Konzept nicht ganz so durchdacht, weil der Blick von der Terrasse zur Parkfläche geht, also Autos gucken beim Kaffee trinken.
Wir betrachteten dann den alten Müggelturm, dieser hat Tradition und sollte auch so bleiben. Ein angedachter neuer Turm mit Fahrstuhl, warum nicht – aber er sollte dann einen etwas anderen Standort haben und nicht neben dem alten gebaut werden. Das dürfte doch kein Problem sein, so wäre auch der Denkmalschutz gesichert.
Nur ein Gedanke kam uns allen am Tisch, was kostet dann wohl einmal Hoch- und Runterfahren? Die Herrschaften die nicht so gut zu Fuß sind kommen mit dem Auto, also Parkgebühren 5 Euro, Fahrstuhl vielleicht 10 Euro. Das wären für zwei Peronen 25 Euro ohne eine Kleinigkeiten gegessen oder getrunken zu haben.
Jetzt kostet ja der alte Müggelturmaufstieg schon 2 Euro. Das wäre dann eine sehr kostspielige Angelegenheit für Familien, auch wenn die vielleicht nur 5 Euro kosten. (...) Wir kennen nicht die Preisvorstellungen der Unternehmengruppe, aber das war so unser Tischgespräch und machte uns sehr nachdenklich und etwas traurig. O. Saateng

Zu: „Müggelheim wird abgehängt“, Ausg. 02/19

Wie wäre es denn mal mit Schienenersatzverkehr? Also nicht wie üblich, sondern andersherum: Anstelle Busspuren einfach mal eine Straßenbahn von „Krankenhaus Köpenick/Südseite“ nach „Köpenick Hirtenstraße“ einrichten. Spart Sprit, Zeit und eine Menge Nerven, die ökologische Bewertung überlasse ich lieber den Experten. Die Busse dienen dann lediglich dem Heranführen an die Tram. Der 169er z.B. würde denn wieder alle zehn Minuten zwischen „Odernheimer Straße“ und „Müggelschlößchenweg“ pendeln, vorausgesetzt der Anschluss klappt!!! Der 269er führe im Rund über „Müggelschößchenweg“, „Wendenschlosstraße“ und „Müggelheimer Straße“.
Übrigens wie allseits bekannt, vorausschauendes Planen ist nunmal nicht Berlins Stärke, sonst hätte man mit dem Wissen um den Zustand der Brücken, Notfallpläne bereits fertig. Hier also eine Anregung für die Zeit, da die Brücke am S-Bhf Köpenick ausgetauscht werden muss und der S-Bhf selbst erneuert wird: Wie wäre es denn mal mit der Einrichtung des zweiten Tram-Gleises zwischen „Amtsstraße“ und „Schlossplatz“? Eine Fahrt von Müggelheim nach Adlershof oder Grünau würde dann keine Stunde mehr dauern, auch unsere Schüler am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium würden es sicher danken.
In diesem Zusammenhang auch noch ein Nachtrag zu den „Gedanken aus Müggelheim“: Natürlich freue ich mich mit all den Frauen, die schon lange auf eine entsprechende Anerkennung gehofft hatten, auch wenn man sie und damit auch uns Berliner auf den zweiten Blick letztlich doch wieder ausgetrickst und nur mit einem „Scheinfeiertag“ abgespeist hat, denn natürlich fällt dieses feststehende Datum in regelmäßigen Abständen auf ein Wochenende, so z.B. bereits im nächsten Jahr. Ich wäre aus gegebenem Anlass eher für die Einführung eines „Brücken-Feiertages“ z.B. an jedem letzten Donnerstag im Januar (zur Erinnerung, es war Donnerstag, der 24. Januar,19 Uhr als das Brücken-Chaos über uns hereinbrach). Den Feier-/Gedenktag könnte sich dann – typisch Berlin – jeder nach seiner Fasson zurechtargumentieren. Brücken lassen sich schließlich in alle Richtungen bauen (...) – womit wir wieder am Anfang wären.
Viele Grüße Euer kleiner Anton


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