Zu: „Impfgegner weder chic noch hip“, 03/19

Gleich vorweg: Ich bin keine totale Impfgegnerin, obwohl ich Heilpraktikerin bin. Ich möchte mich auch an dieser Stelle weder zum Segen noch zu möglichen verheerenden Folgen von Schutzimpfungen äußern. Etwas Anderes liegt mir am Herzen.
Wenn ich in meiner 43-jährigen Tätigkeit in schulmedizinischen und naturheilkundlichen Berufen Eines gelernt habe, dann ist das Folgendes: Es macht für mich überhaupt keinen Sinn, die Kluft zwischen Ärzten und naturheilkundlich tätigen Therapeuten zu vertiefen. Unsere unterschiedlichen Sicht- und Herangehensweisen sollten sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern ergänzen. Denn wir alle haben den Menschen, die sich uns anvertrauen, nach bestem Wissen und Gewissen zu dienen. Wem sie folgen, entscheiden sie selbst, entsprechend ihren Erfahrungen. Dafür stehe ich in meiner tagtäglichen Arbeit.
Ich empfinde den Ton, der in diesem Artikel angeschlagen wird, als unangemessen, unnötig polarisierend und hinsichtlich des Zeitgeistes unerträglich.

Petra Ehrhardt

Zu: „Dreckecke”

Müggellandstraße Ecke Kirsteinstraße findet man diese eklige Ansammlung. Es sind Leute der Meinung, dass hier alles hingeworfen werden kann. Farbeimer, deren Reste bereits ausgelaufen sind und das im Trinkwasserschutzgebiet. Überall Lumpen und abgelegtes Zeug auch hinter dem Container. Wer macht so etwas? Ob es dort zu Hause auch so aussieht? Es stellt sich die Frage, wer macht das weg? Ich habe es auch dem Ordnungsamt gemeldet.

Name der Redaktion bekannt

Zu: „Vergessenes Relikt“, Ausg. 04/17

Komahafen – die Bezeichnung ist erst nach dem Krieg und eigentlich erst nach der Wende gebräuchlich entstanden. Vor der Wende war das Anlegen unerwünscht, weil rechts daneben ein Armeebungalowgelände der Grenztruppen der DDR war. Koma bedeutet Schlaf, also Schlafplatz. Dort ist die ruhigste Bootsanlegestelle zum Übernachten am Seddinsee, weil auch von Wellen geschützt. Ich wohne seit 1962 am Seddinsee auf der gegenüberliegenden Seite. Leider gibt es dort im Sommer sehr viele Mücken.

Udo Stahl

Zu: „Blackout + Verkehrschaos“, 03/19

Alles was Sie und Herr Witte zum Thema Stromausfall berichten, zeigt unser aktuelles Hauptproblem im Lande: Die mangelhaften Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse der Entscheidungsträger im Senat und einigen Unternehmen. Eine Pflicht zur Überwachung von Infrastruktur gefährdenden Arbeiten hat zunächst auch deren Betreiber (Versorgungsauftrag), also im konkreten Fall Vattenfall. Planeien, also Dokumente über den Verlauf bzw. die Lage von Leitungen für Medien wie Gas, Wasser, Strom sind vor Beginn dieser Arbeiten nachweispflichtig zu übergeben, wenn sie nicht angefordert werden... Die DDR-Verkehrsforschungsinstitute, vereint im ZFIV (Zentrales Forschungsinstitut des Verkehrswesens...) wurden nach 1990 „aufgelöst“, was soll staatliche Forschung im Verkehr (?!). Die Spitzen-Forscher, soweit noch nicht beerentet, sind ausgewandert. Und nun haben wir zwar ein steigendes Verkehrsaufkommen, aber eine sich auflösende Verkehr-infrastruktur und „ahnungslose Experten“! Folgerichtig werden Güterbahnhöfe und Schienenwege abgebaut (der Güterverkehr sollte ja von der Straße auf die Schiene), Ausbesserungswerke geschlossen, Straßen- sowie Brückenbau und deren Planung privatisiert... Für heute genug Galle abgelassen,
freundschaftliche „Kampfesgrüße“ aus Schönhorst

Heinz-Georg Bruse

Zu: „Zwillingstürme”, Ausg. 02/19

Wenn beim Fahrstuhlanbau-Turm des Müggelturmes etwas Geld übrig ist, reicht es vielleicht noch für einen Zwillingsturm der Goldelse, denn da ist auch kein Fahrstuhl drin...

Martin Jahn

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