Triathlon am Müggelsee droht das Aus

Die Verkehrslenkungsbehörde des Senats will den Berlin Triathlon XL am 23. Juni nicht genehmigen. Das wurde im Sportausschuss der BVV bekannt. Als Gründe gibt die Behörde die Sperrung der Allende-Brücke an. Außerdem seien solche Rennen auf öffentlichem Straßenland nicht gestattet. Eine Tatsache, die bisher noch nie gestört hat. Der Triathlon findet an einem Sonntag statt, daher sei mit einem hohen Verkehrsaufkommen nicht zu rechnen. Außerdem habe sich die Rechtslage im Vergleich zu den Vorjahren nicht geändert, heißt es im Protokoll.

Tanz in den Mai auf der Feuerwache

Wie in jedem Jahr laden die Feuerwehr und ihr Förderverein für Dienstag, den 30. April um 19 Uhr zum Tanz in den Mai auf die Feuerwache ein. Der Abend wird musikalisch begleitet und für Speis und Trank wird auch gesorgt. Der Eintritt ist frei – wir freuen uns,auf Sie!

Ihre Müggelheimer Feuerwehr und deren Förderverein, www.ffmueggelheim.de

Aale, Aale, Aale

Wie jedes Jahr haben der Müggelseefischer Andreas Thamm und seine Kollegen von der Köpenicker Fischervereinigung wieder Jungaale ausgesetzt. Rund 1,1 Millionen Mini-Aale (insgesamt 360 Kilo) siedeln jetzt im Langen See, Zeuthener See, in der Große Krampe sowie in Seddinsee, Dämeritzsee, Spree und Müggelsee. Sie sind noch ganz klein, gerade mal etwa sieben Zentimeter lang und 0,3 Gramm leicht. Für ein sättigendes Mittagessen sind die so genannten Glasaale noch nicht geeignet. Zehn bis 15 Jahre muss man warten bis es so weit ist.
Gefangen wurden die Glasaale im Januar an der französischen Atlantikküste und dann nach Berlin gebracht. Fischer Thamm hat sein bevorzugtes Revier zum Aussetzen der Mini-Aale gewählt: das Nordufer des Müggelsees. Im Schutz des Schilfgürtels sind sie besser vor den Wasservögeln geschützt. Wenn sie dann wieder gefangen werden, wird sicherliche Thamms Tocheter Maria schon das Gewerbe übernommen haben. sip

Ideen für den Kiez

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Treptow-Köpenick startet ihre Aktion „Ideen für Deinen Kiez“. Alle Bürger sind eingeladen, Orte und Vorschläge zu benennen, an denen sie das Lebensumfeld in ihrem Ortsteil verschönern oder lebenswerter gestalten möchten. Schließlich sind sie es, die ihren Kiez am besten kennen. Beispiele könnten abgesenkte Bordsteine für mehr Barrierefreiheit, ein neuer Zebrastreifen für die Sicherheit oder anderes sein. „Wir freuen uns auf möglichst viele Vorschläge zur Gestaltung unserer Kieze“, so Fraktionsvorsitzende Claudia Schlaak. „Nach Prüfung der Vorschläge und Sichtung der angegebenen Orte werden wir uns beim Bezirksamt für eine Umsetzung der Ideen einsetzen. Vielleicht verweisen wir auch an die Kiezkassen oder andere Töpfe aus dem Bezirks- und Landeshaushalt.“
Ideen und Vorschläge können per E-Mail an fraktion.treptow-koepenick@gruene-berlin.de oder per Postkarte ans Rathaus Treptow (Raum 7) geschickt werden

Förderverein der Schule lädt zur Versammlung

Der Förderverein der Müggelheimer Grundschule e.V. lädt seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am 8. Mai um 19 Uhr in die Müggelheimer Grundschule an der Odernheimer Straße ein.
Die Tagesordnung umfasst folgende Themen:

  • Begrüßung und Festlegung des Protokollführers
  • Arbeitsbericht für das Jahr 2018
  • Rechenschaftsbericht Finanzen und Revisionsbericht
  • Entlastung des Kassenwarts für 2018
  • Wahl des Vorstandes
  • Ausblick für das laufende Jahr und Projektplanungen
  • Sonstiges

Wir freuen uns über eine rege Beteiligung.

Der Vorstand​

Wirtschaftskreis

Die Mitglieder des Müggelheimer Wirtschaftskreises treffen sich erst wieder am 7. Mai um 19.30 Uhr im Gasthaus Müggelheim. Kommen Sie doch einfach mal vorbei, der Kreis ist für jeden Gewerbetreibenden offen. Ansonsten haben Sie wieder zum Angerfest am 25. und 26. Mai die Möglichkeit auf die Mitglieder zuzukommen – am Stand oder beim Festumzug.

Lieber oval als eckig

Weil die Idee des doppelten Müggelturms nicht überall gut ankam, erst recht nicht beim Architekten Siegfried Wagner, trat Müggelturm-Betreiber Matthias Große die Flucht nach vorne an: Er lud Wagner zum Gespräch ein und diskutierte mit ihm darüber, wie man die Krux mit Denkmalschutz und gleichzeitig Barriererefreiheit hinkriegen könnte. Herausgekommen ist ein Kompromiss: Der neue Turm, in den ein Aufzug integriert werden soll, soll so aussehen, wie er 1958 auch von Wagner und seinen Kollegen geplant war: oval statt eckig. Der damalige Siegerentwurf sei „dann aber wegen seiner zu modernen Architektur für die DDR am Ende nicht gebaut wurde“, sagte Wagner in Medienberichten. Mit einem ovalen Turm könnte er sich nun anfreunden. Jetzt hängt es auch vom Votum der bezirklichen Denkmalschützer ab ob der Turm realisiert werden kann. Die hatten sich bislang hartnäckig gegen einen Aufzug-Anbau gewehrt. Das Bezirksamt hat jetzt eine Stellungnahme dazu veröffentlicht: „Ein konkreter Bauantrag oder auch nur Entwürfe liegen nicht vor. Die barrierefreie Erschließung von möglichst vielen Orten im Bezirk Treptow-Köpenick ist ein wichtiges Ziel des Bezirksamtes, aber es kann nur unter Beachtung anderer öffentlicher Belange umgesetzt werden. Da dann kann Matthias Große ja mal in die konkrete Planungsphase gehen... sip