Brückenbau geht voran

Der Neubau der Salvador-Allende-Brücke geht voran: Am 22. Mai ist der erste Teil des neuen Stahlkonstrukts über die Müggelspree verschoben worden. Der Überbau wurde im Stahlwerk in Einzelteilen vorgefertigt und dann auf einem Lkw zur Baustelle gebracht, um dort verschoben und verschweißt zu werden. Bis die Brücke geschlossen von einem Ufer zum anderen reicht, sind insgesamt fünf solcher Teilabschnitte nötig. Am 22. Mai wurden die ersten 34 Meter über die Wasserstraße verschoben. Deswegen gab es eine ganztägige Sperrung für die Schiffahrt. Auch bei den nächsten Abschnitten wird das der Fall sein. Fußgänger und Radfahrer konnten während der Arbeiten jedoch weiter die Brücke passieren – und gucken.

Ende eines Schwarzbaus

An der Dahlwitzer Landstraße in Friedrichshagen hat ein Bauherr ohne Genehmigung ein Gebäude zum Wohnhaus umgebaut. Jetzt reicht es dem Bezirksamt: Der Schwarzbau soll weg. Denn der Bauherr zeigte sich in keinster Weise einsichtig. Weil das Haus im Außenbereich liegt, wo Ausbauten nur in besonderen Ausnahmen genehmigt werden, wurde auch der Antrag auf nachträgliche Genehmigung abgelehnt. „Das ordnungsbehördliche Verfahren wegen Bauens ohne Baugenehmigung wurde bereits im August 2015 eingeleitet“, erklärte Baustadtrat Rainer Hölmer auf Anfrage des Linke-Verordneten Uwe Doering. Jetzt sollen auch die Widersprüche des Eigentümers abgelehnt werden, dann hat dieser noch die Chance, gegen den Beseitigungsbescheid, also den Abriss, zu klagen. Doch alles deutet darauf hin, dass das Bezirksamt ein Exempel statuieren möchte.

Kino Cinestar soll weg

So richtig lief das Cinestar am Treptower Park offensichtlich nicht. Jedenfalls ist das Ende des Kinos beschlossene Sache. Stattdessen soll dort, direkt an der künftigen Autobahnabfahrt, ein Büroturm entstehen. Einige Etagen des 56 Meter hohen Hauses (und damit halb so hoch wie die Treptowers) sollen auch ein Hotel beherbergen. Einen Bauantrag gibt es zwar noch nicht, aber im Senat sollen die Vorschläge schon mal positiv aufgenommen worden sein. Es gibt auch bereits Forderungen nach einer Kita und Atelierräumen in dem Neubau. Wann es so weit ist, ist noch völlig offen.

Umzug der Musikschule

Die Musikschule soll aus den beiden alten Kasernen in Adlershof ausziehen und dafür zwei Neubauten in Baumschulenweg und Johannisthal beziehen. Doch es gibt ein Problem: Zwischen Auszug und Einzug gibt es eine gehörige Lücke, die es zu überbrücken gilt. Denn die Sanierung der Gebäude in Adlershof soll bereits Ende diesen Jahres beginnen. Die Neubauten sind jedoch frühestens 2021 fertig. Jetzt heißt es aus dem Ausschuss für Kultur und Weiterbildung: „Die Suche nach einem Interims-Standort für die Joseph-Schmidt-Musikschule gestaltet sich schwierig.” Mögliche Standorte würden derzeit geprüft.

Neue Schule geplant

Der Schulausschuss hat sich für eine neue Schule auf dem ehemaligen Güterbahnhof Köpenick ausgesprochen, auf dem ein Neubaugebiet geplant ist. Es soll eine weitere Gemeinschaftsschule werden. Den Antrag haben Grüne und Linke gestellt. Auf der BVV soll jetzt darüber abgestimmt werden. Bereits beschlossen ist der Neubau einer Gemeinschaftsschule auf dem Wista-Gelände in Adlershof.