Weinfest im Späth'schen Weingarten

Winzerweine von Weingütern aus ganz Deutschland, dazu Live-Musik und Flammkuchen, ein romantischer Spaziergarten unter alten Bäumen im Arboretum, oder im Hortensien- und Skulpturengarten. Während sich die Erwachsenen durch die Weine probieren, tanzen und der Musik lauschen, können sich die Kinder in der blauen Märchenhütte amüsieren.

Termin: jew. Do.-So. ab 15 Uhr, freitags mit Tanzunterricht Standard- und Latein (kostenlos); samstags mit Livemusik 18-20 Uhr
Programm: 13.7. Manfredonia – Latin-/Blues-/Jazz-Gitarren; 20.7. Annette Wizislawa – Jazz-Songs; 27.7. Matth Reischl – Blues und Rock / Klavier-Duo
Eintritt: frei
Ort: Späth'sche Baumschulen, Späthstraße 80/81

Führungen durch den Stasi-Bunker in Gosen

Eine alte Fabrikhalle in einem Waldstück am Seddinsee in Gosen birgt ein Geheimnis: den ehemaligen Stasi-Bunker, auch Hauptverwaltung Aufklärung, kurz HVA genannt. Unter dem Tarnnamen „Kombinat” wurde dort noch kurz vor der Wende die zentrale Ausbildungsschule HVA eröffnet. Der Bunker war nur ein Teil davon. Ab Juli soll es erstmals Führungen durch das unterirdische Gemäuer geben, organisiert vom Verein Bunker-Dokumentationsstätten. Von der Anlage aus sollte Spionagechef Markus Wolf im Kriegsfall das Agentennetz im Westen steuern. Bis zu acht Tage hätten in dem Gosener Bunker 135 Mitarbeiter ausharren können. In Raum 14 steht das Bett mit einer orange-beige-braunen Matratze für Markus Wolf, der hier laut Verein aber nie eine Nacht verbrachte. Auch eine Übung habe es in dem Spionage-Bunker nie gegeben. Um die Anlage jederzeit einsatzbereit zu halten, waren fünf Mitarbeiter in Schichten vor Ort.
Alles ist autark gewesen in dem Millionenprojekt – von Anlagen zum Aufbereiten von Trinkwasser über Luftfilter bis zur Stromerzeugung. Der Bunker vom Typ V2C bestand demnach aus zwei spiegelgleichen Teilen mit 22 Räumen sowie separaten Ein- und Ausgängen. Wäre eine Seite getroffen worden, hätte die andere übernommen, heißt es vom Verein. Das MfS sei ein perfekt durchorganisierter Apparat gewesen.

Termine: im Juli vier Mal täglich um 10, 12, 14 und 16 Uhr. Freitags finden ab 16 Uhr Fototouren statt.
Eintritt: 10 Euro
Infos: bunker-doku.de