Traditionelles Fischerfest in Rahnsdorf

Bereits zum 8. Mal findet das traditionelle Fischerfest in Rahnsdorf statt. Organisiert wird es wieder vom Rahnsdorfer Fischermeister Andreas Thamm und dem Heimatverein Köpenick. Bei hoffentlich schönem Wetter können Besucher den Tag am Wasser bei Musik, Getränken und frischem Fisch genießen. Es findet, wie immer, eine Tombola mit tollen Preisen statt. Auch Kapitän Ralf schippert Sie gegen eine Spende mit der Fischerschaluppe herum und es gibt Postkarten, Kalender und jede Menge Infos zur Restaurierung der Friedhofskapelle Rahnsdorf.

Termin: Samstag, 17. August, von 10 bis 18 Uhr
Am besten über die Russenbrücke radeln, oder mit der Ruderfähre übersetzen.

Jazz auf dem Rathaushof

Sommer, Sonne und … Musik. Dafür stehen die Jazzkonzerte auf dem Köpenicker Rathaushof. Früher fanden sie den ganzen Sommer über statt, inzwischen ist es nur noch an einem Wochenende so musikalisch-sommerlich, nämlich am 2. und 3. August – also etwas für Schnellentschlossene. Die Konzerte beginnen jeweils um 19.30 Uhr, Einlass ist eine Stunde früher . Erstmals gibt es in diesem Jahr ein Mehrtagesticket für 54 Euro. Ursprünglich sollte auch am Sonntag noch gejazzt werden. Doch einer der Musiker, Peter Weniger ist erkrankt und fällt bis zum Ende des Sommers aus. Bereits gekaufte Tickets werden erstattet. Dafür treten jetzt die Jonathan Blues Band und die international bekannte polnische Sängerin Beata Kossowska auch am 3. August auf. Uschi Brüning muss dagegen aus terminlichen Gründen ebenfalls absagen. Also gibt es nur zwei Tage Jazz-Summer, die dafür um so vollgepackter mit musikalischen Höhepunkten. Vielleicht bekommen Sie noch Restkarten an der Abendkasse.

Führungen durch Oberschöneweide

Sightseeing in der eigenen Stadt, gar im eigenen Bezirk. Warum nicht? Oberschöneweide galt viele Jahre nicht als besuchenswerter Ort. Das ändert sich langsam. OSW wird heute zu Unrecht noch oft als „Oberschweineöde“ bezeichnet. Zwischen den Altbauten sind moderne Häuser entstanden, durch die Hochschule viele Studenten ins ehemalige Arbeiterviertel gezogen und in die alten, denkmalgeschützten Industriebauten zieht peu-à-peu neues Leben. Auch viele Start-ups siedeln sich dort an.
Letztlich zählte auch der AEG-Gründer Emil Rathenau zu den Start-up-Gründern, selbst wenn es den Begriff damals noch nicht gab. Die Gründung seiner Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft im 19. Jahrhundert gilt noch heute als Keimzelle der deutschen Elektroindustrie. Den Elektropolis-Charme der 90er Jahre kann man bei einer Führung erkennen. Sie gibt einen Überblick über die historische Industriestadt. Als Krönung klettern Sie auf den Turm vom Peter-Behrens-Gebäude.

Jeden Freitag um 14 und jeden Sonntag um 12 Uhr starten die zwei- bis dreistündigen Führungen im Industriesalon (Reinbeckstraße 9). Es gibt aber auch noch andere Führungen mit anderen Schwerpunkten.

Mehr Infos: www.industriesalon.de/fuehrungen