Eine Sonnenblume für den Müggelheimer Boten

Von Ingrid Zweiniger

„Zum Geburtstag viel Glück, zum Geburtstag viel Glück, zum Geburtstag alles Gute das wünschen wir dir.“
Trabbi und Fritzi saßen vor den Sonnenblumen und gratulierten dem MüBo zum 25. Geburtstag. „da hast du ja wieder eine Superidee gehabt, Trabbi. Da wird sich der MüBo freuen, wenn wir ihm so eine große Sonnenblume schenken. Aber bevor wir uns auf den Weg machen und dem MüBo das Geschenk bringen, musst du mir noch einiges erklären.”
„Gut Fritzi, ich bin bereit und ich hoffe, dass in meinem Kopf noch einiges drin ist, um deine Fragen zu beantworten. Du wirst dich vielleicht noch erinnern, dass ich vor ein paar Tagen meinen 13. Geburtstag gefeiert habe. 13 Jahre sind zwar weniger als 25 Jahre, aber für so einen Köter für mich wären das 91 Menschenjahre. Also bin ich ein bisschen älter als der MüBo. War ein Scherz, aber nun leg los mit deinen Fragen.”
„Also ich singe mit dir das Geburtstagslied und ich weiß nicht, wer der MüBo ist. Kannst du es mir sagen? Aber bevor du es mir sagst, darf ich mal ein bisschen raten?”
„Na klar darfst du raten, da bin ich aber gespannt.”
„Also ich fange an. Ist es ein Müblen Boot?” „Nein!” „Ist es ein Müsli-Bock?” „Nein!” „Ist es ein Mücken Bote?”
„Nein, ist es auch nicht. Aber du bist ganz nahe dran. Bote stimmt, aber Mücken stimmt nicht. Denk mal darüber nach, wo wir wohnen.”
„Na, das weiß ich doch, wo wir wohnen. In Mückenheim, ach entschuldige, ich meine Müggelheim. Also heißt MüBo Müggelheimer Bote? Aber was ist das?”
„So, bis dahin ist alles richtig. Ich erkläre es dir. Es ist eine Zeitung und diese Zeitung heißt Müggelheimer Bote und sie wird in diesem Monat 25 Jahre alt. Jeden Monat bekommen alle Müggelheimer seit 25 Jahren diese Zeitung in ihren Briefkasten gesteckt. Und wenn die Müggelheimer schlau sind und diese Zeitung lesen, dann wissen sie immer was los ist bei uns in dem kleinen Dorf am Rande des Müggelwaldes. Und wenn du auch schlau bist, dann weißt du auch, dass Frauchen die Geschichten über unsere Tiere aus dem Müggelwald schreibt.”
„Trabbi, ich bin doch nicht doof. So etwas weiß man doch, wenn man als Starkätzchen in einer Geschichte erscheint. Hahaha!”
„So, nun aber noch etwas anderes Fritzi. Wir haben doch mit den netten Menschen gesprochen, die die größten Sonnenblumen der Welt in ihrem Garten zu stehen haben. Was hältst du davon, wenn wir dem MüBo so eine schenken?”
„Finde ich prima, Trabbi. Aber da habe ich noch eine Frage. Wieso heißen diese großen Dinger Sonnenblumen? Die sind doch so große wie Bäume. Also für mich sind das Sonnenbäume. Und ich bin damit einverstanden, wenn wir dem MüBo solch einen Sonnenbaum schenken.”
„Du bist ein schlaues Kätzchen, denn auch ich habe mir Gedanken gemacht, in was für eine Vase diese große Blume reinpasst. Aber ist auch egal, der MüBo bekommt eine Sonnenblume oder einen Sonnenbaum und wir sagen danke, dass es den MüBo gibt.”