Gedanken aus Müggelheim

Von Ingrid Zweiniger

Ein Potenzial der Ereignisse in unserer Gesellschaft. ein buntes Haus schmückte den Rand unseres Dorfangers, dann war es ein bunter Trümmerhaufen und jetzt ist alles leer und es wird gebaut. Wohnungen werden entstehen, die viele Menschen brauchen – aber sich wahrscheinlich nicht leisten können. Und was sich unsere Gesellschaft auf diesem Stück Land auch nicht leisten konnte, ist der Jugendclub. Er ist weg. Ein Domizil für die nachfolgende Generation, einfach weg. Die Menschen haben hier ehrenamtlich gearbeitet, um den Jugendlichen einen Ort zu geben, den sie brauchten. Wir sind verpflichtet, für unsere Kinder und Jugendlichen etwas zu tun und ihnen etwas zu geben, wo sie sich entwickeln und entfalten können, wo sie Spaß haben, unter sich sind. Nun müssen sie diesen Spaß auf der Straße suchen. Für mich als ehemalige Erzieherin ist das nur schwer zu ertragen.
Noch einen Hinweis an den Eigentümer dieses Areals: Wäre es schlimm gewesen, wenn Sie das kleine Stück Land dem Jugendclub überlassen hätten? Denn auch Sie werden älter und die nachfolgende Generation brauchen wir alle, damit unsere Erde weiter existieren kann.

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