KSC-Abt. Kanu (Krampenburger Weg 29g/h)

Trainernachwuchs beim KSC-Kanu – Unsere Trainerin Laura berichtet über ihre Trainerausbildung.

Jeder Sportverein lebt davon, dass sich immer wieder engagierte Leute finden, die das Vereinsleben aktiv gestalten. Bei uns im Kanuverein sind dies unter anderem die Sportfreunde, die ihre Freizeit der Betreuung von Kindern widmen. Aber nur für die Kinder da sein und ihnen Paddeln beibringen ist nicht alles. Wir sind daran interessiert, qualifiziertes Training durchzuführen um damit die Sicherheit und Gesundheit der Kleinen zu schützen.

Dafür haben wir, Lina, René und ich, neben der Schule gemeinsam eine Trainer- ausbildung durchgeführt und erfolgreich bestanden. Wir besitzen nun alle Voraussetzungen zum Erhalt der beantragten Trainer-C Lizenz.

Wir sind 17 und 18 Jahre alt, betreiben selbst schon seit vielen Jahren aktiv Kanurennsport und machen derzeit unser Abitur. Für uns gibt es keine leistungssportliche Karriere mehr. Trotzdem sind wir so sehr mit dem Kanusport verwurzelt, dass uns der Sport und das Vereinsleben noch immer sehr viel Spaß machen.

Um unseren Verein zu unterstützen und etwas fürs Leben zu lernen, kümmern wir uns seit einiger Zeit mit um die Kinder. Am Anfang wurden wir von den erfahrenen Trainern an die ganze Sache herangeführt. Trainer sein macht eine Menge Spaß und wir geben gerne unser Wissen an die nächste Generation weiter. Unser Rennsportwart Frank hatte uns nahegelegt, eine Trainerausbildung zu machen, um unser Wissen zu erweitern. Am Anfang war mir gar nicht so richtig bewusst, was alles dazu gehört.

Begonnen haben wir letzten Herbst mit einem sportartspezifischen Lehrgang. Mehrere Wochenenden verbrachten wir in Potsdam um mehr über Trainingsmethoden und Techniktheorie zu lernen. Im Anschluss begannen wir eine Rettungsschwimmerausbildung mit Erste Hilfe Lehrgang. Besonders schwierig war für mich die Prüfung im Langstreckentauchen, da wird die Luft echt knapp.

Nach den Sommerferien lernten wir fleißig für den Motorbootführerschein, den wir jetzt in der Tasche haben.

Unsere erste Ferienwoche im Herbst ging dann noch komplett für den Basiskurs beim Landessportbund drauf.

Ich bin stolz auf uns, dass wir das umfangreiche Pensum an Ausbildung innerhalb eines Jahres durchgezogen haben. Viele Gleichgesinnte brechen aufgrund der schulischen oder beruflichen Belastung ab oder strecken die Ausbildung auf zwei Jahre. Nun werden wir alle zwei Jahre den Rettungsschwimmer und Trainerschein auffrischen müssen. Aber wir machen das gerne.

Trainer zu sein bedeutet Verantwortung für die Kinder zu übernehmen und vor allem viel Organisatorisches zu klären. Wir haben zum Beispiel das letzte Trainingslager in der zweiten Ferienwoche im Herbst komplett selbständig geplant und durchgeführt. Dazu gehört zum Beispiel, für jeden Tag Mittagessen, Obst und Kuchen zu organisieren. Zum Glück unterstützen uns die Eltern der Kinder kräftig durch Kochen und Backen. Auch die Wettkämpfe müssen koordiniert werden, was wir noch in Zusammenarbeit mit den erfahrenen Trainern erledigen.

Unsere derzeitige Trainingsgruppe besteht aus etwa 15 acht- bis zehnjährigen Jungen und Mädchen. Sie trainieren zwei- bis dreimal die Woche und nehmen auch schon recht erfolgreich an Wettkämpfen teil. Auch wenn wir die Kinder im Training fordern, steht der Spaß immer im Vordergrund. Wir versuchen das Training abwechslungsreich zu gestalten und die Kinder dürfen sich auch mal selbst ein Spiel zur Erwärmung aussuchen. Es soll möglichst nie langweilig sein.

Seit kurzem haben auch Florian und Katharina, die auch in unserem Alter sind und derzeit ihr Abitur an der Eliteschule des Sports machen, Interesse am Kindertraining gezeigt. Beide werden nun durch uns in das Training mit den Kindern eingeführt. Die beiden haben lange selbst erfolgreich Kanusport betrieben, viele Medaillen erkämpft und viel eigene Trainingserfahrung gesammelt. Dies wird uns gemeinsam bei der Gestaltung des Trainings helfen.

Das Trainieren der Kinder macht uns sehr viel Spaß. Es ist eine sehr schöne Freizeitbeschäftigung. Wenn die Kinder Freude an unserem Sport und unserem Training finden, dann ist das eine tolle Bestätigung für uns. Laura


Karateverein TKCB (Alsenzer Weg 11)

In der zweiten Herbstferienwoche fanden sich fast dreißig kleine und große Sportler unseres Karatevereins TKCB zusammen, um gemeinsam ins Trainingslager ins Zittauer Gebirge zu fahren. Wir haben eine sportliche, geschichtlich spannende und erlebnisreiche Woche verbracht, wie hier auf der Burg- und Klosterruine Oybin.

Am sonnigen Sonntagmorgen begann die Fahrt mit mehreren PKW von Müggelheim und zog sich über die Nebenstraßen und Dörfer mit ihren malerischen Fachwerkhäusern bis zur Jugendherberge nach Waltersdorf. Wir fuhren zum gemeinsamen Training in die Stadt Zittau zu unserem Kooperationsverein "Akari Zittau e.V.". Der Karate-Meister und Trainer Mathias Piwko sowie deren Schülerschaft erwartete uns schon. Die Karatekas beider Vereine trainierten fleißig in der vollgefüllten Turnhalle unter der Leitung von Sensei Michael Bock bis in den Abend hinein. An einem Abend ging es wieder nach Zittau zurück, denn es erwartete uns eine besondere Nachtwanderung mit Hexen- und Mittelalter-Geschichten über das "sagenhafte Zittau", die durch mehrere Laienkünstler erzählt wurden. Dadurch kamen wir erst recht spät ins Bett.

Am 3. Tag fuhren wir im Konvoi zur Burgruine Oybin ins Zittauer Gebirge. Diese Burg hatte Kaiser Karl IV. zu seinem Alterssitz ausbauen lassen. Es war ein toller Ausflug mit einer beeindruckenden Sicht vom der mittelalterlichen Burg- und Klosterruine hinunter ins Tal und auf die herbstliche Umgebung.

Nach dem Training und Abendessen gab es einen weiteren Spiele-Abend. Es gewannen "die Unschlagbaren" knapp gegen "die Gewinner". Wir waren uns einig, es gibt viel Spaß beim Sport und beim Spielen im "Offline"-Zustand bzw. ohne Internet.

Am 4. Tag hatten wir einen Ausflug nach Herrnhut auf dem Programm. Das 1878 gegründete Völkerkundemuseum in Herrnhut beherbergt ethnographische Sammlungen mit vielen Einzelstücken aus allen Kontinenten der Welt. Hauptsächlich kamen diese Objekte durch die Sammeltätigkeit von Missionaren der Brüder-Unität in der Zeit zwischen 1878 und 1940 in den Fundus. In diesem Museum erwartete uns eine professionelle Führung durch die Philosophin Frau Piwko. Es war eine spannende Reise auf den Spuren des Seefahrers James Cook durch die Südsee bis zur Entdeckung des Lebens der Aborigines in Australien. Besondere Aufmerksamkeit fand der Vortrag über den Buddhismus und seine Bräuche im Himalaja und den Kulturen der Inuit von Grönland, Labrador und Alaska. Frau Piwko hatte aber auch zu allen Themen faszinierende Kultgegenstände parat, die man auch anfassen und bewundern konnte.

Ein kleiner Zwischenstopp führte uns in die Manufakturwerkstatt der berühmten Herrnhuter Sterne. Damit wird ein beleuchteter Adventsstern mit einer bestimmten geometrischen Bauart bezeichnet, der den Stern von Bethlehem symbolisiert. Einige haben sich diesen besonderen Stern für die Adventszeit gekauft.

Am 5. Tag fuhren wir in das Spaßbad BABYLON nach Liberec in Tschechien. Dieser Aquapark ist im Stil der Geschichten von Jules Verne entstanden. Mit einem Mal befanden wir uns in einer malerischen Märchenstadt mit einem hohen Leuchtturm und einer geheimnisvollen Unterwasserwelt mit verschiedensten Meerestieren, tollen Rutschen und einer Saunalandschaft. Wir hatten dort ein riesen Spaß und blieben fast vier Stunden. Völlig geschafft von den Spaßattraktionen wie die Trichterrutsche, die Dunkelrutsche, mehreren Strudeln und vielen mehr, fuhren wir ins Camp zurück. Dort ergriffen wir unsere Sportsachen und fuhren zum letzten gemeinsamen Karate-Training zu unseren Sportfreunden nach Zittau. Fleißig kämpften wir uns durch die zweistündige Trainingseinheit. Einige Karatekas legten noch eine neue Karate-Gürtelprüfung ab. Herzlichen Glückwunsch an Kylie, Jarod und Familie Stakelbeck.

Wir waren uns hundertprozentig einig, dass es im nächsten Jahr eine Wiederholung des Herbst-Trainingslagers geben wird. Mit sportlichen Grüßen Michael & Sabine Bock


SC Müggelheim e. V./Tennisverein (Odernheimer Straße)

Das Tennisjahr und die Saison 2015 neigen sich dem Ende zu. Das Training für die Jugend hat Anfang November in der Sporthalle der Müggelheimer Grundschule begonnen, unter der Leitung von Titus Jahn. Hier gibt es zum Jahresabschluss auch noch eine Weihnachtsfeier (Samstag, 18. Dezember ab 10 Uhr).

Die wohlverdienten Feiertage liegen nun vor uns. Endlich haben wir alle wieder etwas mehr Zeit inne zu halten, Zeit für die Familie, aber auch, um Verletzungen auszukurieren. Die Abschlussfeier am Samstag, den 14. November im Casino Eiche, bildete den Abschluss zu einem sportlich ereignisreichen und auch sehr spannendem Jahr. Die Clubmeister in allen Kategorien (bei den Damen und Herren) wurden gebührend geehrt und gefeiert, und nahmen Pokale und Urkunden mit nach Hause. Die zum wiederholten Male ausgespielte Tombola erbrachte einen zufriedenstellenden Betrag, der wieder der Jugendabteilung zu Gute kommt. Die Gewinner der Hauptpreise, sowie alle Feiernden waren sich einig, dass dies wohl gleichzeitig auch die bisher schönste Feier war, die durch eine bunt gemixte Musikauswahl des DJ`s Remo und das vielfältige und reichhaltige Buffet noch abgerundet wurde. Wir bedanken uns bei allen Sponsoren nochmals ganz herzlich für die zahlreichen Sachspenden, auch aus den eigenen Reihen, und ganz besonders bei Herrn Benning (von EP: Benning), aus Friedrichshagen in der Bölschestraße, der uns mit hochwertigen Preisen der Unterhaltungselektronik unterstützte. Vielen Dank außerdem auch noch an die Verantwortlichen, die sich in Sachen Organisation wieder sehr viel Mühe gaben!

Zum Schluss wünschen wir allen unseren Geburtstagskindern des Monats Dezember einen guten Start in das neue Lebensjahr, verbunden mit vielen sportlichen Erfolgen, vor allem aber Gesundheit! Und wir bedanken uns bei dem Redaktionsteam des Müggelheimer Boten für die wunderbare Arbeit und Unterstützung während des gesamten Kalenderjahres, und wünschen diesem, und deren Familien, und auch allen unseren Mitgliedern und Tennisfreunden, einen entspannten, ruhigen und stimmungsvollen, vor allem aber friedlichen Jahresausklang. Frohe Festtage und einen guten Start in das neue Jahr 2016, für Euch alle, und für Eure Familien, wünschen Euch herzlichst Eure Dagmar (Damen AK 40), und auch der Vereinsvorstand.