"Bfcbraut" gesucht

In Müggelheim ist ein Armband gefunden worden. Vielleicht erkennt es jemand und möchte es bei dem Finder abholen. Auf der Innenseite trägt das Armband die Gravur "Bfcbraut 1985", auf der Außenseite steht ein weiblicher Vorname. Der Besitzer des Armbandes kann sich bei dem Finder Hartmut Hartmann unter der Telefonnummer 0178-237 38 45 melden – allerdings muss er, um sich als Besitzer zu beweisen, den eingravierten weiblichen Vornamen nennen können.

Tourismus-Strategie für Treptow-Köpenick vorgestellt

Am 24. Februar wurde im Stadion "An der Alten Försterei" unter Anwesenheit von Bezirksbürgermeister Oliver Igel das Tourismuskonzept 2025 präsentiert, welches vom Bezirksamt und dem Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick erarbeitet wurde. In den mehrmonatigen Entwicklungsprozess wurden neben Fachleuten auch regionale touristische Anbieter aus den Bereichen Unterkünfte, Gastronomie, Freizeit, Wassersport, Kultur etc. eingebunden.

Die neue Marke "dein Treptow-Köpenick" soll in acht Leitthemen die Vielseitigkeit der touristischen Möglichkeiten von Treptow-Köpenick verbinden und setzt dabei auf eine moderne Vermarktungsstrategie. Angesprochen werden sollen Naherholungssuchende genauso wie touristische oder geschäftliche Übernachtungsgäste. Der Südosten Berlins soll sich mit diesem Markenauftritt zukünftig als "Acht-Sterne-Region" präsentieren; erstmalig auch auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) im März.

Um welche Leitthemen es sich genau handelt und was das alles für uns Müggelheimer bedeuten könnte, wird ausführlich in der April-Ausgabe des Müggelheimer Boten berichtet. Als Vorab-Information empfiehlt sich die neue Website des Tourismusvereins: www.tkt-berlin.de. mg

Kampf um Ruderfähre "Paule III" geht weiter

Zwei Schritte vor und einen zurück. Das Geschäft mit der Ruderfähre ist mühselig, wie der Heimatverein Köpenick immer wieder erfahren muss. Denn der Verein kämpft immer noch um die Wiederaufnahme der Ruder-Fährverbindung zwischen Rahnsdorf und Müggelheim. Als die Fährlinie über die Müggelspree im Oktober 2013 eingestellt wurde, ging eine 102jährige Tradition verloren. Man hielt die Strecke für unnötig, auch 18.000 gesammelte Protest-Unterschriften konnten dagegen nichts bewirken.

Doch der Heimatverein lässt nicht locker. Im vergangenen Sommer hat der Verein das alte Fähr-Ruderboot für den Spottpreis von 1800 Euro gekauft. Nun wartet "Paule III" darauf, wieder auf Fahrt zu gehen. Doch noch gibt es, entgegen anders lautender Berichte, keine Lösung. "Die Gespräche wurden von Ralf Drescher, Fischermeister Andreas Thamm und mir geführt. Durchaus mit positiver Tendenz, aber noch lange nicht in einem Stadium, wo man von einem Erfolg reden könnte", sagt der Vereinsvorsitzende Stefan Förster.

Der jüngste Rückschlag fand zum Amtswechsel des Regierenden Bürgermeisters im Dezember statt. Der damalige Stadtentwicklungssenator Michael Müller hatte das Konzept des Vereins wohlwollend zur Kenntnis genommen. Doch in den Wirren des Amtswechsels verschwanden die Notizen dazu. Dem neuen Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel war der Vorgang zumindest gänzlich unbekannt. Inzwischen laufen wieder Gespräche zwischen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der BVG. Doch der Ausgang des Verfahrens sei noch völlig offen, heißt es aus Insiderkreisen.

Schiefe Kiefer darf nicht gefällt werden!

von Simone Jacobius

Schief, schiefer, am schiefsten. In manchen Fällen wirkt es komisch, aber bei manchen Dingen ist einem nicht mehr zum Lachen zumute. Rudi Bläske wird jedenfalls Angst und Bange, wenn er eine seiner Kiefern anschaut. Sie steht dermaßen schief, dass sie beim nächsten Sturm auf das Nachbarhäuschen zu fallen droht. "Gerade beim letzten Sturm sind wieder zwei große Äste heruntergefallen und ganz knapp am Schlafzimmerfenster unserer Nachbarin vorbeigeschrammt. Die junge Frau hat schon richtige Angst, wenn der Wind auffrischt", erzählt der ehemalige Tankstellenbesitzer.

Als er nach dem Krieg seine Bäume auf dem riesigen Grundstück selber gepflanzt hatte, ahnte er nicht, dass sie ihm später einmal so viel Kummer bereiten würden. Denn bei einer Ortsbesichtigung hatte der zuständige Mann beim Umweltamt nur lakonisch gesagt: "Wenn wir alle Bäume absägen würden, die so krumm sind, wären bald keine Bäume mehr da."

"Aber ich will doch nicht, dass etwas passiert. Außerdem will ich in Frieden mit meinen Nachbarn leben. Was kann ich denn noch machen, bevor der Baum einfach umkippt", ist der knapp 80-Jährige ratlos. Denn zu allem Überfluss ist die Krone der Kiefer auch noch sehr überlastig und ragt genau zur Nachbarin hinüber. "Ich bin bestimmt niemand, der Bäume ohne Grund einfach fällt. Im Gegenteil, ich bin eher ein verkappter Grüner. Aber das ist jetzt einfach gefährlich. Das Umweltamt muss einfach schnell etwas machen." Außerdem würde sich die benachbarte Eiche dann auch besser entfalten können, argumentiert Bläske, der ansonsten sehr stolz auf seine vielen Bäume in seinem Garten ist..

Der zuständige Sachbearbeiter im Bezirksamt war für Nachfragen nicht zu erreichen. Wir hoffen, dass ihm nun auf diesem Wege die brenzlige Situation bewusst wird.  

Die Kirche rockt!

Unter dem Motto "Rock the Church" findet am Sonnabend, den 14. März in der Gosener Kirche ein Rockkonzert mit der Coverband "Ellis 'nYard" aus Berlin statt. Das Konzert beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Das Eintrittsgeld von 9 Euro kommt der Sanierung der Kirche zugute. Für Speisen und Getränke ist gesorgt. Übrigens ist die Kirche auch beheizt. Es muss sich also niemand darauf verlassen, dass nur die Band einheizt...

Ausflug nach Riesa für Senioren

Am 22. April 2015 wollen wir uns die Stadt Riesa ansehen (mit Führung) und auch endlich mal erfahren, wie andere wohlschmeckende Nudeln hergestellt werden. In der Nudelfabrik haben wir auch eine Führung. Abfahrt ist um 8 Uhr in Müggelheim. Preis: 30 Euro. Interessenten melden sich bitte bei Irene Kruschke unter 659 55 53.